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Schlachthof wird zu Gewerbepark – Vermietung soll ab November starten

Dort, wo bis vor knapp einem Jahr Rinder geschlachtet worden sind, soll nun ein Gewerbepark entstehen. Die Firma Kuhn Bau aus Bad Wurzach hat das ehemalige Leutkircher Schlachthofgelände gekauft.

 

„Ein Grund für den Erwerb war, dass wir selbst ein Gelände gesucht haben, wo wir uns mittelfristig ansiedeln können“, sagt Geschäftsführer Wolfgang Kuhn. Neben Büroräumen seien Lager-, Produktions- und Freiflächen auf dem mehr als 16000 Quadratmeter großen Grundstück geplant.

 

„Teile der Fassade werden abgebrochen, andere saniert“, so Kuhn. So, dass sich verschiedene Gewerbe dort ansiedeln können. „Vier bis fünf Firmen wären denkbar“, fährt Kuhn fort. Die tatsächliche Zahl hänge aber davon ab, wie viel Flächen die einzelnen Gewerbe benötigen.

Im November soll die Vermietung starten. „Wir schauen, dass wir Firmen zusammenbekommen, die zueinander passen und Synergien entwickeln können“, sagt der Geschäftsführer. Anfragen gebe es bereits. Denn das Gelände sei gut. „Aus meiner Sicht haben wir dort gute, stadtnahe Flächen. Sie sind flexibel von der Größe her und in alle Richtungen erweiterbar“, fährt Kuhn fort. So sei genügend Freifläche da, die in den kommenden Jahren bebaut werden kann. Das Gebäude selbst soll größtenteils bestehen bleiben.

 

„Teilweise wird es aber auch saniert.“ Vor allem soll das Bürogebäude renoviert werden. „Die Entwicklung folgt nach Interesse und Nachfrage“, sagt Kuhn. Insgesamt wolle er dem alten, in die Jahre gekommenen Schlachthofgebäude ein neues, schönes Gesicht geben. Seit 30 Jahren ist Kuhn Bau Projektentwickler und Realisierer von Büro- und Industriebauten. „Wir haben viele Gebäude als Investor gekauft und dann vermietet“, sagt Kuhn. So auch das ehemalige Schlachthofgebäude.

 

5000 Quadratmeter groß

Der Leutkircher Schlachthof, der von der Tochter Moksel des niederländische Fleischkonzerns Vion Food betrieben wurde, schloss am 26. September 2014. Hintergrund war die Umstrukturierung der bayerischen Vion-Standorte in Waldkraiburg und Landshut. 40 Arbeitsplätze waren damals von der Schließung betroffen. Nun soll sich dort wieder Gewerbe ansiedeln. Die Innenausstattung des ehemaligen Schlachthofgebäudes wurde bereits teilweise abgebrochen und saniert. 5000Quadratmter groß sei die Gewerbefläche, so Kuhn.

 

„Die weitere Sanierung gestalten wir nach den jeweiligen Ansprüchen. Denn Gewerbebauten sind extrem branchenabhängig“, so der Geschäftsführer weiter. Verkauft werde auf dem Gelände nichts. „Es gibt mehrere Gebäudeteile, die wir unterschiedlich vermieten“, sagt Kuhn. Bis Mitte kommenden Jahres sollen 80Prozent der Flächen vermietet sein. „Das ist das Ziel.“

 

Bereits jetzt könne man einige Flächen mieten und Büroräume nutzen. „Produktions- und Werkstätten müssen aber erst genehmigt werden, da schauen wir dann, was der Kunde wünscht“, sagt Kuhn.

 

Textquelle: Schwäbische Zeitung

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